Kaniva, ein Passagemaker aus Aluminium

 

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www.passagemaker.de

Die Auslegerbäume haben orangene Streifen zur besseren Sichtbarkeit bekommen wenn sie ausgestellt sind. Nachdem eigene Versuche, die Klebefolie blasen- und faltenfrei aufzubringen, kläglich gescheitert sind (es war aber auch zu kalt), hat das die Firma Bootox völlig problemlos erledigt. Erstaunlich wie mühelos das bei den Profis aussieht.


Es gibt jetzt feste Handgriffe an der Hecktür. Wie ging das vorher bloß ohne?


Nur ein kleines Detail. Aber die schwarzen Streifen unter den Wasserabläufen am Rumpf haben einfach gestört. Der Dachablauf links oben und das Speigatt haben Abtropfkanten bekommen.


Das Kompostklo. Nun hat es die Erprobung hinter sich und darf das Boot wieder verlassen. Fazit: Obwohl es für ein Boot schon ein großes Teil ist reicht das Volumen nicht aus für den Dauergebrauch. Der Feststoffbereich ist für eine Person ok. Aber die Flüssigkeit läuft nach unten und muß dort verdunsten.
In der Abluftleitung sitzt ein Ventilator der ständig gelaufen ist, bei 2 Watt ist das kein Problem. Im Boden sitzt eine Flächenheizung mit 70 W. Im Sommer ging es gerade bei ständig laufender Heizung mit der Verdunstung , bei nur einer Person. Als es etwas kühler wurde schon nicht mehr. Und das Klo sollte auch für zwei Personen ausreichend sein. Also alles in allem so leider keine wirkliche Lösung des Fäkalienproblems.
Übrigens riechen die Feststoffe überhaupt nicht bei richtigem Gebrauch, der verdunstende Urin dagegen schon. Nicht im Boot, aber draußen am Abluftaustritt.

Statt eines verschiebbaren Waschbeckens kann jetzt der Waschtisch fest ausgeführt werden, und darunter gibts dann besten Stauraum.


Die Tanksysteme waren noch nicht vollständig. Die Verteilung auseinander zu nehmen geht nicht ohne Dieselschweinerei ;-(


So sieht es fertig aus. Zur Erinnerung: es gibt zwei völlig getrennte Tanksysteme, für Diesel und für Heizöl, deshalb muß alles doppelt ausgeführt sein. Es sieht komplizierter aus als es ist.


Es sind zwei Pumpen dazugekommen, rechts zu sehen. Alle Pumpen haben Absperrventile, so dass sie leicht auszubauen sind ohne das ganze System zu entleeren. Diese Dauerlauf geeigneten Pumpen spülen laut Datenblatt mit 110L/min bei null Widerstand den Kraftstoff durch den Tank. In echt sind das natürlich weniger.
Um diese Menge direkt zu filtern bräuchte man viel größere Filter und Pumpen, deshalb teilen sich jeweils zwei Pumpen die Arbeit. Eine Pumpe spült mit hohem Durchsatz durch den Tank, um Bewegung auch in die Ecken zu bringen. Die andere Pumpe schickt einen Teil davon durch den Filter.
Zum Umpumpen von einem Tank in einen anderen kann man beide benutzen, mit oder ohne Filterung. Falls mal eine ausfällt geht das auch nur mit einer.


Rechts die Steuerung für die Pumpen. Mit dem Timer können die Tanks für ein paar Stunden gespült und gefiltert werden um Ablagerungen zu vermeiden, z.B. einmal im Monat. So etwas wird auch Fuel Polishing System genannt.


Kaniva bekommt einen Wintergarten. Dafür sind an den Dachkanten Kederschienen angebracht.


Und das ist die Modellfolie des Segelmachers. Bald gibt es eine Heckpersenning.


Und so sieht sie fertig aus. Die Firma Z-Line hat schnell gearbeitet, alles passt.


Viele gute Detaillösungen, z.B. diese Gummischlaufen. Damit kann man alle Teile von innen befestigen, es gibt von außen keine Knöpfe.


Die Türen klappen zur Seite, das geht einfacher und schneller als wenn man sie hochrollt.


Webasto Thermo 90ST defektes Gebläse

Die Webasto Thermo 90ST Heizung zeigt sich im Dauergebrauch recht anfällig.
Ihr großer Vorteil liegt in der stufenlosen Leistungsregelung bis runter auf 2 KW. Da Kaniva sehr gut isoliert ist läuft die Heizung oft in diesem Bereich, was nach einer Weile den Brenner verkoken und sie nicht mehr starten läßt. Dann ist reinigen angesagt, was nicht besonders schwierig aber nervig ist.
Aber dann gab es eine neue Fehlermeldung: Gebläse defekt. Leider ist eine Demontage von den Webasto-Leuten nicht vorgesehen, es soll also immer gleich die komplette Baugruppe für viel Geld ausgewechselt werden. Nur nach beschädigen des Gehäuserandes bekommt man den eingepressten Blechdeckel ab.


Webasto Thermo 90ST defektes Gebläse

Innen zeigte sich gleich das Elend: der Kohlebürstenabrieb hat auf den Bürstenanschlüssen einen Kurzschluß erzeugt. Auf dem Bild ist alles wieder schön sauber und die freigebrannten Anschlußkabel mit hitzebeständigem Silikon notdürftig isoliert. Zu beachten sind auch die stark eingelaufenen Kupferlamellen des Ankers.
Der Brenner wurde schon ausgetauscht und ein Ersatzgebläse bereitgelegt. Das alles nach gerade mal einem Winter Dauergebrauch. Den Kohlestaub regelmäßig entfernen steht jetzt mit auf dem Wartungsplan.


Hier warten einige Teile auf den Einbau. Die beiden vorderen Wassertanks bekommen noch jeweils eine Pumpe und ein Magnetventil, dann ist da noch die Pumpe vom Duschabwasser, ein motorbetriebenes Ventil und die Pumpe für die Ankerspülung. Alles soll natürlich leicht zu warten sein.


OK, nicht so wirklich nötig ist das elektrische Ventil hinter der Duschwasserpumpe. Da das Abwasser hochgepumpt wird und auch das Waschbecken an der selben Leitung ist läuft das Wasser nach einer Weile in das Duschbecken zurück. Die Pumpenventile sind nicht wirklich dicht und auch ein Rückschlagventil hat keine Besserung gebracht. Also ein richtiges Ventil, aus Bequemlichkeit eins mit Motor.
Der hat aber keine integrierte Steuerung, er wird durch Umpolen gesteuert, da ist die Gefahr eines Kurzschlusses hoch. Vielleicht gibt es dafür fertige Bauteile, aber nach etwas Tüftelei geht es auch mit zwei handelsüblichen leicht auswechselbaren Relais. Wenn das Ventil einen Spalt offen ist läuft über ein drittes Relais die Pumpe los. Geschaltet wir alles mit einem wasserdichten Taster welcher in der Dusche montiert ist.


Bis auf die Ankerspülpumpe findet alles in dem Raum unter der Sitzfläche der Duche Platz. Auch wenn es vielleicht nicht so aussieht, alle Pumpen sind leicht zu warten und auszubauen. Der Boden ist mit Epoxy versiegelt, da kann auch mal das Wasser drin rumschwappen.


In dem Raum ist sogar noch Platz für Putzmittel oder so.
Das Podest aus Corian für das Klo ist fertig, der Boden mit dünnen Teakleisten beklebt.

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