Kaniva, ein Passagemaker aus Aluminium

 

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Daten

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Kontakt

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Strippenziehen ist angesagt, die Motorelektrik wird verlegt. Unter der Decke sieht man den Schaltkasten.


Der Steuerstand wird für eine Testfahrt ausgerüstet, natürlich nur provisorisch.


Der Motorraum ist aufgeräumt, aber davor herrscht ein ziemliches Durcheinander.


Das Boot heißt jetzt "KSSR 2827" (natürlich nur vorläufig, als rote Nummer sozusagen),


und bewegt sich Richtung Wasser.


Den Heißstropp eingeklinkt,...


und schon hängt das Boot am Haken. Gleich gibt´s nasse Füße.


Es schwimmt, sogar die richtige Seite oben!


Das wird natürlich mit Champagner begossen!


Wenn das kein Grund zur Freude ist!


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Die Motorerprobung am Steg ist abgeschlossen, jetzt geht es auf die Ostsee.

Bis auf einen Dieseltank sind alle Tanks mit Wasser gefüllt (4,8t), um das Boot schwerer zu machen. Der Propeller ist für dieses Gewicht genau richtig, singt aber zwischen 4,5 und 6 kn unakzeptabel laut, seine Kanten müssen nachgeschliffen werden. Im Leerlauf fährt das Boot 3,5 kn, bei 1350 U/min die Marschfahrt von 7 kn. Zum Einlaufen des Motors steht der Gashebel die ersten 50 Stunden bei 1800 U/min = 8,5 Kn = Rumpfgeschwindigkeit. Der 4-Zylinder Deutz schnürt mit seinen Masseausgleichswellen ruhig wie ein 12-Zylinder.


Um diese Jahreszeit ist es selten ruhig,


und in der leeren Blechbüchse natürlich laut. Die leere Achterpiek ist ein großer Resonanzkörper, der Motorraum ist noch nicht dicht, die Ankerkette schlägt gegen das Vorschott,... Aber es wird ja alles noch isoliert. Der Auspuff dagegen ist nicht zu hören. Hier ein Video.


Der Bug geht ganz weich durch die Wellen und wird kaum abgebremst, es sind immer über 8 Kn über Grund gegenan. Der Tecnautic-Autopilot steuert das Boot wie auf Schienen.


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Das Ruder lenkt wirklich den Propellerstrom 90° zur Seite ohne Vorwärtsfahrt, das Boot dreht um einen Punkt in Schiffsmitte. Hier ein Video.


Das manuelle Steuerrad wurde vielleicht 5 Minuten benutzt. Mit dem elektrischen Steuerrad bewegt sich das Ruder viel schneller und bequemer beim Anlegen, und in Fahrt wird gleich auf Autopilot geschaltet.



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Geschwindigkeit 8,5 kn.


Der Motor ist jetzt 68 Stunden gelaufen, das GPS zeigt 445 Seemeilen. Die Testfahrt ist abgeschlossen, "KSSR 2827" steht wieder an Land.

Nun wird es erst einmal wieder mit kleineren Schritten weitergehen.

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